AllgemeinKollektion Wasser

SilbergoldohrhÀnger mit Perle

OhrhÀnger mit Perlmut

SilbergoldohrhÀnger gearbeitet in patiniertem 925 Sterlingsilber mit 18 Karat Gelbgoldbelötung und einer Perle.

Fast alle Perlen, die heutzutage fĂŒr die Schmuckherstellung verwendet werden, werden gezĂŒchtet. Anlass fĂŒr die Bildung einer Zuchtperle ist ein eingebrachtes Transplantat, das zu einem Perlsack auswĂ€chst. Das kleine Transplantat besteht aus Ă€ußerem Mantelgewebe, demjenigen Organ, welches die Muschelschale bildet. Transplantate werden einer geopferten Spendermuschel entnommen. Die EmpfĂ€ngermuschel bildet die Zuchtperle in einem Zeitraum von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Dabei ist entscheidend, ob ein Kugelkern mit dem Transplantat eingesetzt wird oder nicht. Daher spricht man von kernlosen Zuchtperlen und von Zuchtperlen mit Kern. Vor diesem Hintergrund haben sich zwei „NormalfĂ€lle“ herausgebildet. Kernlose Zuchtperlen werden meistens in SĂŒĂŸwassermuscheln erzeugt, sie wachsen im Mantel der EmpfĂ€ngermuschel heran. Das resultierende Produkt ist die SĂŒĂŸwasser-Zuchtperle. Zuchtperlen mit Kern werden meistens in Salzwasseraustern erzeugt, sie wachsen in der Gonade der EmpfĂ€ngermuschel. Bekannte Produkte dieser Art sind die japanischen Akoya-, die weißen oder goldfarbenen SĂŒdsee- oder die dunklen Tahiti-Zuchtperlen. Da im Mantel bis zu ĂŒber 40 Zuchtperlen (auf jeder SchalenhĂ€lfte um 20 StĂŒck) in einer Periode erzeugt werden können, in der Gonade aber nur eine pro Zyklus, sind die marinen Zuchtperlen mit Kern im Allgemeinen viel teurer als kernlose SĂŒĂŸwasser-Zuchtperlen.

Die Muscheln mĂŒssen in offenen GewĂ€ssern auf MuschelbĂ€nken etwa zwei Jahre lang in ihrem „Perlsack“ das Fremdkörper-Implantat Schicht um Schicht ummanteln, wobei nicht jede Muschel die Operation oder aber das angenommene Fremdkörper-Implantat fĂŒr die Dauer von mindestens zwei Jahren ĂŒberlebt. Nur in etwa 30 % der mit einem Implantat versehenen Muscheln entwickelt sich eine Perle. Nur 10 % dieser Perlen sind kommerziell brauchbar. Lediglich 3 % dieser Ernte sind perfekt rund. Nur 0,5 % hiervon erreichen die höchste QualitĂ€tsstufe in Farbe, Form, OberflĂ€chenbeschaffenheit und LĂŒster.