Über uns

Andrea Pichler

Andrea

Es war immer schon ein Wunschtraum von Andrea Pichler Goldschmiedin zu werden. Und dieser Wunsch ging in ErfĂŒllung, als sie sich im Rahmen einer Probezeit durchsetzte, und den ersehnten Lehrplatz bei Prof. Kölblinger ergatterte. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil der Lehrplatz eigentlich fĂŒr einen mĂ€nnlichen Mitbewerber vorgesehen war, sich Andrea aber aufgrund Ihrer handwerklichen Geschicklichkeit durchsetzte.

Nach absolvierter GesellenprĂŒfung perfektionierte Andrea ihre handwerklichen FĂ€higkeiten durch eine kĂŒnstlerische Weiterbildung an der Fachhochschule fĂŒr Schmuckdesign und Gestaltung in Pforzheim. ZurĂŒck in Innsbruck arbeitete sie ihre Gesellenjahre bis zur MeisterprĂŒfung bei Margit Kölblinger und krönte ihre Ausbildung mit der MeisterprĂŒfung zum „Gold- und Silberschmied und Juwelier“ im Jahre 1983.

Seit 1983 ist Andrea in der Seilergasse selbstÀndig. Seit 2012 befinden sich die GeschÀftsrÀumlichkeiten in der Seilergasse 2 in der Innsbrucker Altstadt.

Robert Pichler

Robert

Robert  Pichler kam eher ĂŒber Umwege zu seinem Beruf als Goldschmied.
Nach Matura und Psychologiestudium war es der gemeinsame Hausumbau mit Andrea, der ihn davon ĂŒberzeugte, einen neuen Berufsweg zu gehen.
Die Freude an der handwerklichen TĂ€tigkeit siegte ĂŒber das Interesse, die Doktorarbeit fertig zu schreiben.

Nach 4 Semestern an der HTL Innsbruck „Malerei, Bildhauerei, Tischlerei“ war es ihm schlichtweg zu langweilig, im mittlerweile gemeinsam geschaffenen GeschĂ€ft „nur“ auf Kundschaft zu warten. Und so dauerte es nicht lange, bis die Entscheidung fiel, bei Andrea die Lehre zu starten.
Die Geschichte wurde umso spannender, als die Zeit der Berufsschule kam, und der mittlerweile 33 Jahre alte Robert brav mit Hausschuhen bekleidet das Klassenzimmer betrat, und alle MitschĂŒler aufstanden, in der Meinung es handelte sich um einen neuen Lehrer.

Nach nur eineinhalb Jahren war es soweit und Robert konnte sich ĂŒber seinen Gesellenbrief freuen.

Philip Pichler

Philip

Mutter und Vater Goldschmiede mit eigenem GeschĂ€ft – da scheint es wohl als vorgegeben, dass auch einer der beiden Söhne die Karriere als Goldschmied anstrebt, um das GeschĂ€ft einmal zu ĂŒbernehmen. Dem war aber nicht so, Sohn Max folgte trotz technischer Ausbildung seiner Leidenschaft zur Musik, und auch Philips schulischer Werdegang war auf die Karriere als Techniker ausgerichtet. Technische Hauptschule in Innsbruck, 4 Jahre Fachschule fĂŒr Maschinenbau in Fulpmes und Maturaabschluss in Fertigungs- und Automatisierungstechnik in Wien waren die Stationen fĂŒr den Einstieg ins Berufsleben. Dieser erfolgte dann auch nach Absolvierung des Grundwehrdienstes in der Produktions- und Konstruktionsabteilung einer lokalen Firma. Nach 3 Jahren zeigte sich jedoch zunehmend das Interesse an der Schmuckherstellung. Nach ein paar „Probesamstagen“ am Goldschmiedetisch seiner Mutter war der Entschluss gefasst, bei den Eltern die Lehre zu beginnen. Und diese waren vom Geschick und vor Allem vom technischen VerstĂ€ndnis beeindruckt, mit dem sich Philip anstellte, SchmuckstĂŒcke anzufertigen. 

Mit Fortdauer der Lehrzeit brachte sich Philip immer mehr auch in das geschĂ€ftliche Geschehen ein, und durch sein Engagement forcierte er auch seine Eltern, in zeitgemĂ€ĂŸes Werkzeug zu investieren oder besuchte mit seinem Vater einen digitalen Zeichenkurs fĂŒr Goldschmiede. Auch die Neugestaltung der Homepage und PrĂ€senz auf diversen digitalen Plattformen gehen auf Philips Engagement zurĂŒck. Wir seine Eltern sind jedenfalls froh, dass wir Ihn bei uns haben und vor allem stolz, dass er heuer im MĂ€rz in verkĂŒrzter Lehrzeit seine LehrabschlussprĂŒfung souverĂ€n absolviert hat.